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---> Ziele ---> Programm ---> Referenten ---> Panelteilnehmer Workshop "Darmkrebs durch Früherkennung besiegen" vom 24.3.2001 Große internationale Studien belegen: Neun von zehn Darmkrebserkrankungen können bei frühzeitiger Diagnose geheilt werden. Aber warum aber stirbt dann immer noch jeder Zweite? Die fehlende Antwort auf diese schockierende Einsicht erklärt die Solidarität und das große Engagement der Ärzteschaft, die mir bei der Vorbereitung des Workshops begegnet sind. Die Hilflosigkeit angesichts fortgeschrittener Krankheitsstadien ist für Patienten, deren Angehörige und Ärzte gleichermaßen unerträglich. Sie bestimmt auch weiterhin den Schwerpunkt der Arbeit der Felix Burda Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs bessere Therapien und bessere Information über Therapien zu ermöglichen. In nicht allzu ferner Zukunft werden auch fortgeschrittene Krebserkrankungen heilbar oder zumindest dauerhaft therapierbar sein. Aber darauf können wir nicht warten. Wir müssen die vorhandenen Früherkennungsmöglichkeiten bereits heute voll ausnutzen, um Darmkrebs entweder zu verhindern oder in heilbaren Stadien zu diagnostizieren. Ziel des Workshops "Darmkrebs durch Früherkennung besiegen" ist es, mit Ärzten, Gesundheitspolitikern und Krankenkassen einen Maßnahmenkatalog zu definieren, der geeignet ist, die Sterblichkeit der Darmkrebspatienten durch Früherkennung im Verlauf der nächsten fünf Jahre auf die Hälfte zu reduzieren. Wesentliche Punkte dieses Maßnahmenkataloges wurden vorab in einer "Münchner Erklärung" formuliert, deren Präambel und Autoren Sie in diesem Programmfolder abgedruckt finden. Bevor wir daran gehen können, Früherkennungsmaßnahmen umzusetzen, müssen wir zuerst das Tabu brechen und über Darmkrebs sprechen. Als ich begann, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen, spürte ich erst, wie schwer es fällt, allein das Wort "Darmkrebs" auszusprechen. Trotzdem müssen wir darüber reden, welche Bedrohung diese Erkrankung für uns alle ist und welche Chancen uns die Früherkennung bietet. Mit der Organisation des Workshops "Darmkrebs durch Früherkennung besiegen" und der entstandenen Kooperation aller beteiligten Interessensgruppen ist es uns gelungen, einen ersten Schritt zu tun, um ein öffentliches Bewusstsein für Darmkrebs zu wecken. Aber dabei werden wir es nicht belassen. Wir werden an verschiedensten Stellen und durch unterschiedlichste Aktionen die breite Öffentlichkeit so lange an das Thema Darmkrebs erinnern, bis konkrete Zahlen zeigen, dass sich die Zahl der Neuerkrankungen und die Todesrate von Darmkrebs deutlich reduziert hat.
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