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FELIX BURDA STIFTUNG > Ziele der Stiftung
Ziele der Stiftung
Verbessertes Informationsangebot für Betroffene
Eine neu entwickelte Internetplattform wird erstmals alle für Darmkrebstherapie und
-früherkennung relevanten Informationen zusammenführen und nutzerfreundlich für Patienten und Ärzte verfügbar machen. Die Website www.carcinos.de wird auch praktische Serviceleistungen wie eine Liste spezialisierter Operationszentren, neue Behandlungsmethoden, Studien, Expertensprechstunden und Beratung in psychosozialen Fragen anbieten, außerdem einen interaktiven Stammbaum, mit dem sich das familiäre Risiko ermitteln lässt. Launch der Website: März 2002.
Senkung der hohen Sterblichkeitsrate
Der Sterblichkeitsrate von 60 Prozent in Deutschland steht eine Sterblichkeitsrate von 35 Prozent in den USA gegenüber, obwohl der Anteil der Neuerkrankungen an Darmkrebs in beiden Ländern etwa gleich hoch ist. Die Senkung der Rate auf fast die Hälfte ist auf die umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit zurückzuführen, die unter dem Vorsitz des National Cancer Institut in den letzten Jahren in den USA vorgenommen wurde.
Erklärtes Ziel der Felix Burda Stiftung ist es, mittels einer extensiven Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit die Todesrate in den nächsten 5 Jahren auch in Deutschland auf die Hälfte zu reduzieren.
Vernetzung der zuständigen Institutionen
Um die Sterblichkeitsrate von Darmkrebs binnen der kommenden Jahre auf die Hälfte zu reduzieren, ist es notwendig, dass die großen Institutionen in Deutschland sich gemeinsam diesem Ziel verschreiben und auch gemeinsame Aktionen durchführen.
Die Felix Burda Stiftung hat deshalb zusammen mit den Partnern Deutsche Krebshilfe, Deutsche Krebsgesellschaft, Stiftung Lebensblicke, Gastroliga und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung das Projekt eines nationalen Darmkrebsmonats entwickelt. Er wird analog zum amerikanischen Colon Cancer Awareness Month erstmals im März 2002 durchgeführt. Er wird Gelegenheit bieten, durch die Bündelung von Öffentlichkeits- und Aufklärungskampagnen unterschiedlicher Institutionen die deutsche Öffentlichkeit mit dem Thema Darmkrebs und Darmkrebsfrüherkennung stärker als bisher in Berührung zu bringen.
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