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Studie Stuhltest Ergebnisse einer Langzeitstudie zum Hämoccultstuhltest von Ole Kronborg, Odense, Dänemark Der Stuhltest auf verstecktes Blut (Hämocculttest) ist preiswert, aber nicht sehr genau. Kann er dennoch, wenn er regelmäßig einmal alle zwei Jahre gemacht wird, deutlich die Sterblichkeitsrate des kolorektalen Karzinoms senken? Diese Frage versuchte eine Langzeitstudie zu beantworten, die von dem dänischen Wissenschaftler Ole Kronborg und seinen Mitarbeitern durchgeführt wurde. Über einen Zeitraum von 10 Jahren wurden die Daten einer Personengruppe, die den Stuhltest alle zwei Jahre durchführte, mit den Daten einer Personengruppe,die keinen Stuhltest durchführte, verglichen. Die Studienteilnehmer kamen aus der Risikogruppe zwischen 45 und 75 Jahren. Personen, bei denen bereits eine krankhafte Gewebsveränderung des Dickdarms oder ein kolorekales Karzinom festgestellt worden war, wurden von der Teilnahme an der Studie ausgeschlossen. Insgesamt wurden die Daten von ca. 20 000 Personen, die sich alle zwei Jahre einem Stuhltest unterzogen, und 20 000 Personen ohne Stuhltest verglichen. Im Lauf der 10 jährigen Studie wurde bei der Gruppe, die die Vorsorgeuntersuchung durchführte, bei 481 Personen die Diagnose kolorektales Karzinom gestellt. Die Zahl bei der Kontrollgruppe war mit 483 etwa gleich hoch. In der Gruppe mit Stuhltest verstarben während dieser Zeit 205 Personen an den Folgen eines kolorektalen Karzinoms. In der Gruppe ohne Stuhltest verstarben dagegen im gleichen Zeitraum 249 Patienten an den Folgen dieser Erkrankung. Fazit: Die Sterblichkeitsrate verringerte sich signifikant bei der Personengruppe, die sich regelmäßig dem Stuhltest unterzog. Vergleicht man das Ergebnis allerdings mit der Kolokopiestudie, so fällt auf, dass Nutzen und Genauigkeit des Stuhltests wesentlich geringer sind als dies bei der regelmäßig (alle 10 Jahre) durchgeführten Koloskopie der Fall ist. |
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