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Studie Koloskopie Ergebnisse einer Langzeitstudie zur Wirksamkeit der koloskopischen Vorsorgeuntersuchung von David Lieberman, Portland, Oregon, U.S.A. Welche Rolle kommt der Darmspiegelung mit dem Koloskop bei der Früherkennung des kolorektalen Karzinoms zu? Dieser Frage ging eine von dem amerikanischen Wissenschaftler David Lieberman und seinen Mitarbeitern durchgeführte Studie auf den Grund. In dieser Studie wurden in 13 medizinischen Zentren der USA Koloskopien durchgeführt und die Ergebnisse miteinander verglichen. Die Studienteilnehmer kamen aus der Risikogruppe zwischen 50 und 75 Jahren. Zweck der Studie war, die Häufigkeit krankhafter Veränderungen in der Darmschleimhaut und kolorektaler Karzinome im vorderen und hinteren Teil des Dickdarms nachzuweisen. In diese Studie waren etwas mehr als 3000 Patienten eingeschlossen. Bei 37,5 Prozent der Patienten wurde eine krankhafte Veränderung der Darmschleimhaut festgestellt. Bei ca. 8 Prozent handelte es sich um Vorstufen von Darmkrebs, die Polypen hatten einen Mindestdurchmesser von 10mm. Bei einem Prozent der Patienten wurde Krebs gefunden. Etwa die Hälfte der Patienten mit einem kolorektalen Karzinom hatte den Tumor in einem Darmbereich, der nicht mit einer Sigmoidoskopie eingesehen werden kann. Fazit: Durch die Koloskopie können fortgeschrittene Karzinome im Kolon auch bei solchen Patienten gefunden werden, die keinerlei Symptome zeigten, die auf ein kolorektales Karzinom hindeuteten. Etwa die Hälfte der entdeckten Karzinome befanden sich im vorderen Teil des Dickdarms, wo sie mit der Sigmoidoskopie nicht festgestellt werden konnten. |
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