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Methoden der Darmspiegelung

Die Koloskopie ist die einzige Methode, mit der sich der gesamte Dickdarm untersuchen lässt. Voraussetzung für die Durchführung der Koloskopie ist die gründliche Reinigung des Darmes. Sie beginnt bereits am Tag vor der Darmspiegelung. Ein flüssiges Abführmittel zieht Wasser in den Darm und beschleunigt so die Stuhlpassage. Im Laufe des Abends, vor der Darmspiegelung sollten deshalb drei Liter Wasser oder Kräutertee getrunken werden. Noch einmal drei Liter Flüssigkeit am Vormittag, spülen den Darm sauber und garantieren eine gute Sicht bei der Untersuchung. Vielen Menschen fällt es schwer große Mengen zu trinken, aber wenn Sie sich Zeit nehmen und ein Getränk wählen, das nicht zu warm und nicht zu kalt ist werden Sie es leicht schaffen. Der Dickdarm wird mit einer Art biegsamen Schlauch aus Fiberglas (Koloskop, Endoskop) inspiziert. Über ein Glasfaserbündel wird Licht von aussen in den Verdauungstrakt geleitet. Über ein zweites Glasfaserbündel erhält der Arzt dann ein farbiges Bild der gespiegelten Region auf dem Bildschirm. Der Patient kann die Untersuchung auf dem Bildschirm mitverfolgen. Sie wird im Krankenhaus oder in dafür spezialisierten Arztpraxen durchgeführt. Der Eingriff selbst dauert nur 10 bis 15 Minuten. Der Patient erhält eine Beruhigungsspritze, so dass der Eingriff für ihn nicht mit Schmerzen oder unangenehmen Gefühlen verbunden ist. Patienten, bei denen es aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, eine Koloskopie durchzuführen, erhalten statt dessen eine Röntgenuntersuchung in Doppelkontrasttechnik.

Koloskopische Darmspiegelungen werden nicht nur zur Diagnose, sondern nach Darmkrebstherapien auch zur Verlaufskontrolle eingesetzt, da sich mit ihrer Hilfe ein eventueller Rückfall frühzeitig erkennen läßt.
Je nachdem, welche Region des Darmes betrachtet wird, gibt es verschiedene Formen dieser Untersuchung:

Nach Abschluss der Untersuchungen bestimmt der Arzt anhand der vorliegenden Befunde das Ausmaß der Krebserkrankung und klassifiziert sie nach standardisierten Kriterien. Diese Einteilung ist sehr wichtig, da vom ermittelten Stadium die nachfolgende Therapie abhängt. Wichtig: Eine endgültige Aussage über das Stadium der Krebserkrankung ist immer erst nach der Operation möglich!

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