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Einleitung

Es gibt unterschiedliche technische Methoden zur Darmkrebsfrüherkennung, die unterschiedlich aufwendig, aber auch unterschiedlich sicher sind, was ihre Aussagekraft anbelangt. Die aussagekräftigste Untersuchung, um ein Karzinom im Dick- oder Enddarm zu diagnostizieren, ist die Spiegelung des kompletten Dickdarms (Koloskopie). Dabei wird die Darmschleimhaut durch ein flexibles Rohr, das vom After her in den Darm eingeführt wurde, betrachtet. Unregelmäßigkeiten der Darmschleimhaut können erkannt und verdächtiges Gewebe und Polypen mit Hilfe einer elektrischen Schlinge sofort entfernt werden.
Fachleute sind sich sicher: 90 Prozent der tödlichen Verläufe bei Darmkrebs liessen sich verhindern, wenn die Gruppen, die ein familiäres oder altersbedingtes (ab 45 Jahren) Risiko haben, in regelmäßigen Abständen eine komplette Dickdarmspiegelung durchführen ließen.

Weitaus unsicherer ist die preiswertere Methode des jährlichen Stuhltests, wie sie vor allem von Kassenvertretern und Gesundheitspolitikern propagiert wird. Studien belegen, dass mit dieser Methode nicht mehr als höchstens 35 Prozent der Darmkrebserkrankungen entdeckt werden.

Die Methoden der Darmspiegelung, bei denen entweder nur der Enddarm oder nur die Afterregion gespiegelt werden, erfassen nur Tumore in diesem Bereich. Da die Hälfte der Darmkrebserkrankungen aber in demjenigen Teil des Darmes sitzt, der mit diesen Methoden nicht eingesehen werden kann, eignen sie sich nicht für die allgemeine Früherkennungsuntersuchung.

Methoden der Darmspiegelung
Neue Früherkennungsmehoden
Studie Stuhltest
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