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Risikofaktor Essen > Ernährungsbedingtes Risiko
Ernährungsbedingtes Risiko
Nach den Erkenntnissen klinischer Studien sind es nicht einzelne Nahrungsmittel, die ursächlich an der Entstehung bösartiger Darmtumore beteiligt sind, sondern es ist eine ganze Palette von Ess- und Lebensgewohnheiten, die offenbar mit zunehmendem Alter das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, deutlich erhöhen.
Hierzu gehören insbesondere:
- Ständiges kalorienreiches Essen und daraus entstehendes Übergewicht
- Hoher Konsum an gesättigten (tierischen) Fetten, wie sie sich in Butter, Käse, Schweinefleisch und Wurst befinden. Man geht davon aus, dass ein Nahrungsanteil von mehr als 80 Gramm tierischen Fetten an der täglichen Nahrung das Darmkrebsrisiko um bis zu 90 Prozent erhöht und dass solche Fette auch das Wachstum bereits vorhandener Tumore beschleunigen.
- Hoher Konsum von "rotem" Fleisch (Schweine-, Rind-, Wild- und Lammfleisch). Tagesrationen von mehr als 130 Gramm gelten hier als Indikator für ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.
- Ebenso gelten gesteigerter Alkoholkonsum
- und der Mangel an körperlicher Bewegung als Risikofaktoren

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