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Ernährungsbedingtes Risiko

Man geht davon aus, dass sich das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, aus der erblichen Veranlagung des Betroffenen und äußeren Faktoren zusammensetzt.

Als wesentliche äußere Faktoren, die zur Entgleisung des Zellwachstums führen können, gelten über viele Jahre bestehende ungünstige Ernährungsgewohnheiten. Dazu gehört der ausgiebige Verzehr von rotem Fleisch und tierischen Fetten sowie der Mangel von Beta-Carotin, Vitamin E, Obst, Gemüse und Ballaststoffen in der täglichen Nahrung.

Aber auch Fehler, die im Laufe des Lebens in der Erbinformation von Darmschleimhautzellen entstehen, spielen eine wichtige Rolle. Sie müssen nicht unbedingt familiär bedingt sein sondern können im Laufe des Lebens erworben werden. Es kommt bei Regenerationsprozessen der Darmschleimhaut zu genetischen Mutationen, wenn eine Zelle, die sich teilt, ihre Erbinformation falsch kopiert. Wenn krebserregende Substanzen wie z.B. die Abbauprodukte von Alkohol hinzukommen und auf die Darmwand einwirken, können sich genetisch mutierte Zellen der Darmschleimhaut zu Krebszellen entwickeln.

Risikofaktor Essen

familiär bedingtes Risiko  Risikotest

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