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Altersbedingtes Erkrankungsrisiko

Das Risiko, Darmkrebs zu entwickeln steigt mit dem Alter.
Ab 45 Jahren beginnt ein steiler Anstieg der Erkrankungen, der mit 65 Jahren den Höhepunkt erreicht. 70 Prozent aller Diagnosen werden im Alter zwischen 50 und 80 Jahren gestellt. Unabhängig vom Vorhandensein von Symptomen sollte jeder, der älter als 50 Jahre ist, einmal im Jahr eine Früherkennungsuntersuchung mit dem Stuhltest (Hämocculttest) oder einmal alle 10 Jahre eine Koloskopie machen.
Je älter die Patienten sind, desto mehr spielen die Ernährung (zu viel rotes Fleisch, zu wenig Ballaststoffe) und Umweltgifte (Nikotin, Asbest, Bleiverbindungen) eine Rolle.
ernährungsbedingtes Risiko

Hinzu kommt, dass die Leistungen des Immunsystems und der körpereigenen Reparaturmechanismen im Alter abnehmen, wohingegen Veränderungen an der Erbsubstanz (Genmutationen) zunehmen, die das Entstehen von Tumoren begünstigen. Dadurch entsteht ein zunehmend größeres Ungleichgewicht zwischen wachsender Tumorgefahr und abnehmendem Verteidigungspotenzial.
Dies bedeutet leider nicht, dass Darmkrebs eine reine Alterskrankheit ist und junge Menschen davon ausgenommen wären. Allerdings ist das Risiko bei jungen Menschen eindeutig durch familiäre Vorbelastung bedingt.
familiär bedingtes Risiko

Einleitung  familiär bedingtes Risiko

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