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Was ist Darmkrebs?

Der Begriff Krebs fasst unterschiedliche Krankheitsbilder zusammen.Charakteristisch ist das unkontrollierte Wachstum einzelner Zellen, das zu einer Gewebswucherung führt, die auch als Neoplasie (Neubildung) bezeichnet wird. Die Zellen sprechen dann nicht mehr auf die körpereigenen Reparaturmechanismen an, die Zellteilung und Zellwachstum normalerweise kontrollieren. Mediziner sprechen von Krebs als klinischem Erscheinungsbild, wenn die lokale Wucherung, also der Tumor, so wächst, dass er normales Gewebe zerstört.

Darmkrebs ist eine bösartige Neubildung der Darmschleimhaut. Fast jeder Darmkrebs entsteht im Dickdarm. Man unterscheidet in Krebserkrankungen des Dickdarms (Kolonkarzinom) und Krebserkrankungen des Enddarms (Rektumkarzinom, von lateinisch rectum).
Krebserkrankungen des Dünndarms sind extrem selten. Mehr als 95 Prozent aller bösartigen Darmtumore finden sich im Dickdarm und Enddarm, obwohl der Dünndarm mehr als 50 Prozent des gesamten Darms ausmacht.

Da Darmkrebs sehr langsam wächst und sich seine Vorstufen leicht entfernen lassen, gilt Darmkrebs als heilbar, wenn er rechtzeitig diagnostiziert wird.

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