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Daten und Fakten
- Das Risiko für Darmkrebs steigt mit dem Alter: Ab 45 Jahren beginnt ein steiler Anstieg der Darmkrebserkrankungen, der mit 65 Jahren den Höhepunkt erreicht.70 Prozent aller Diagnosen werden zwischen 50 und 80 gestellt.
Was ist Darmkrebs?
Erkrankungsrisiko
- Darmkrebs entwickelt sich über Jahre hinweg aus Vorstufen des Krebses. Einzelne Zellen der Darmschleimhaut verändern sich im Laufe der Zeit. Sie teilen sich schneller als normal und wachsen unkontrolliert. Dabei bilden sie entweder flache Geschwülste oder gestielte Polypen. Solche zu Anfang gutartigen Vorstufen verändern sich mit hoher Wahrscheinlickeit irgendwann zu bösartigen Tumoren. Je früher diese entdeckt werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, sie mittels Operation vollständig entfernen zu können.
- Darmkrebs kann genetisch bedingt sein. Erwiesenermaßen liegt bei etwa 7 Prozent aller Darmkrebspatienten ein eindeutiges genetisches Risiko vor: FAP (familiäre adenomatöse Polyposis) oder HNPCC (human non-polyposis colon cancer). Beide bedeuten für die Betroffenen ein hohes Darmkrebsrisiko bereits in jungen Jahren. Fachleute gehen inzwischen davon aus, dass neben diesen Hochrisikofamilien bei insgesamt 30 Prozent der Darmkrebspatienten ein genetischer Riskofaktor vorliegt.
Risikotest
- Darmkrebs ist heilbar - wenn er frühzeitig erkannt wird. Durch regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen könnten über 80 Prozent der Darmkrebserkrankungen in einem so frühen Stadium entdeckt werden, dass sie vollständig entfernt werden könnten und der Patient dauerhaft geheilt wäre.
Diagnose

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